re:publica08 - Zweiter Tag

Erst mal ausgeschlafen. Dann zu Blogpolis. Politische  Blogkarnevals soll es vernetzen. Das Ziel, Blogs zu besseren Google-Ranks als Zeitungen zu verhelfen, scheint mir doch etwas inhaltsleer - ein blog ist nicht per se das bessere Medium. Wer politisch arbeitet, will schließlich Themen setzen und Inhalte verbreiten. Wie weit trägt dabei eine Plattform ohne gemeinsame inhaltliche Grundlage? Man darf gespannt sein.

Danach dann die neue Arbeit. Kommt aus der 9to5- und Hallenprojekt-Ecke. Nein, ich will nicht, das alles bleibt wie es ist, und ich will auch nicht den guten alten Fordismus zurück, früher war nämlich gar nicht alles besser. Aber die hier vorgestellte “neue Arbeit” hat mich überhaupt nicht überzeugt.

Dann ein wenig pirate bay. Informativ und kurzweilig, aber mit einer halben Stunde viel zu kurz angesetzt. So gab es auch keine Zeit für Diskussionen.

Richard Heigls Perspektiven einer europäischen Medienpolitik waren wie erwartet spannend, die Diskussion leider nicht so sehr. Das Publikum war so heterogen, dass die Diskussion nicht wirklich in die Tiefe ging. Schade eigentlich.

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